unserer Jugend haben uns unsere Eltern auch ernährt. Denn so ist das nun einmal, man kann nicht darauf verzichten.
Aber genau wie die Zeit hat sich auch die Art und Weise, wie Kinder essen, oder besser gesagt, wie sie ernährt werden, verändert.
Zu unserer Zeit war es ziemlich einfach. Zu Hause gab es einfach das, was meine Eltern in den Läden mit bestenfalls halbleeren Regalen gerade bekommen konnten, und das haben wir dann auch bekommen. Das fanden unsere Eltern nicht seltsam, geschweige denn falsch, denn sie waren selbst im Krieg aufgewachsen und konnten von dem, was uns als Kindern geboten wurde, nur träumen.
Und wir haben einfach gegessen, was wir bekamen. Denn wir wussten aus Erfahrung: Wenn es knapp ist, wenn das Angebot knapp ist und die Geschäfte nur das anbieten, was sie anbieten, können wir heute und jeden Tag keine Erdnüsse, Mandarinen, Bananen und ähnliche luxuriöse und attraktive Lebensmittel haben.
Aber das ist natürlich Vergangenheit. Die Kinder von heute ernähren sich ganz anders als wir es damals taten. Heute gibt es sogar Lebensmittel, die für sie zubereitet werden und die oft so präsentiert werden, als könnten Kinder ohne sie nicht überleben, und im Gegenteil, als wäre unsere Erwachsenennahrung Gift für unsere Kinder.
Wir müssen uns selbst geben . Denn selbst wenn ein Hersteller etwas als „Baby“ oder „für Kinder“ kennzeichnet, bedeutet das nicht unbedingt etwas. Manchmal ist es nur Werbung und nichts weiter, und manchmal finden sich solche Etiketten auf Produkten, die jeden halbwegs vernünftigen Menschen misstrauisch machen würden, wenn sie nicht einmal den allgemeinen Grundsätzen einer gesunden Ernährung entsprächen.
Die Verpackung verkauft sich einfach. Deshalb steht auf ihr in erster Linie das, was den Absatz fördert, und nicht das, was möglicherweise sogar abschreckend wirken könnte. Denn die Lebensmittelhersteller wollen in erster Linie Gewinn machen.
Sie werden natürlich keine falschen Informationen auf ihre Produkte schreiben, die später strafrechtlich verfolgt werden könnten, und sie werden logischerweise nicht für etwas als Ernährung für Kinder werben, das für sie schädlich ist. Aber es gibt so viele Möglichkeiten, mit Worten zu spielen, damit es angemessen klingt! Hier ist etwas mit weniger Fett oder, sagen wir, ohne künstliche Farbstoffe, das sieht toll aus, aber die anderen „weggelassenen“ Parameter sind nicht so toll.
Babynahrung“ ist also wahrscheinlich bekömmlich und für Kinder ziemlich ungefährlich. Aber trotzdem sollte man seine Kinder auch heute noch vernünftig ernähren. Denn schauen Sie sich meine Generation an. Wir leben schon seit vielen Jahrzehnten. Und trotzdem haben uns unsere Eltern in unserer Jugend nichts anderes als Babybrei gekauft.